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Fachbegriffe

Anthelix: Die Anthelix (griechisch anti gegen, helix Windung) ist die dem Helix der Ohrmuschel gegenüberliegende Windung. Als Helix bezeichnet man die wulstartige, knorpelige Umrandung der Ohrmuschel. 

Boulinumtoxin Typ A: Hierbei handelt es sich um ein - vielen besser als Botox bekanntes - Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Es ist als Arzneimittel in über 70 Ländern für mehr als 20 verschiedene Indikationen zugelassen. Botulinum vermindert die Muskelkontraktion durch Blockade des hierfür nötigen Botenstoffes. Botulinuminjektionen in die betreffende Muskulatur führen zu einer dosisabhängigen Entspannung. Als Folge glätten sich auch die Falten oder verschwinden vollständig, wenn sie noch nicht allzu tief eingegraben waren. Botulinum wird nach der Injektion abgebaut, seine Wirkung hält, je nach injizierter Menge und Patient, einige Monate an. (Quelle www.dgbt.de). 

Dekubitalulkus: Dekubitalulkus ist eine Geschwürbildung der Haut, die durch lange Bettlägerigkeit an besonders beanspruchten Körperstellen entsteht. 

Dämmerschlafbetäubung: Eine Dämmerschlafnarkose (Analgosedierung) ist die gezielte medikamentöse Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Beruhigung. Der Patient ist entspannt aber weiterhin ansprechbar und atmet selbständig. 

Endoskopie: Ein Endoskop bezeichnet ein Gerät, mit dem das Innere von lebenden Organismen untersucht und manipuliert werden kann. Ursprünglich wurden Endoskope für die humanmedizinische Diagnostik entwickelt. Heute werden Endoskope auch für minimal-invasive operative Eingriffe genutzt. Die notwendigen Schnitte sind winzig. Videoendoskope übertragen den Verlauf einer OP vom Körperinneren auf modernste Monitore und ermöglichen sicheres Operieren im Mikrometerbereich. 

Facelift: Als Facelift wird jeder medizinische Eingriff zur Gesichtsstraffung in der plastischen Chirurgie bezeichnet. Das moderne Face-Lift wird auch SMAS-Lift genannt. Es kommt zu keiner unnatürlichen Hautspannung. Das Resultat wirkt natürlich. Die Narben verlaufen im Haaransatz und hinter dem Ohr.

Halslift: Bei Erschlaffen des großen Platysma-Muskels am Hals und der umgebenden Haut kann ein Halslift  diese Zeichen der Zeit ästhetisch überzeugend korrigieren. 

Hyaluronsäure: Hyaluronsäure ist eine transparente, natürliche, körpereigene Substanz, die in den meisten Zellen vorkommt. Sie ist Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und unter anderem ein beliebter „Filler“ zur Unterspritzung von Falten. Je nach Faltentiefe kann Hyaluron-Gel in unterschiedlich tiefe Hautschichten eingespritzt werden. So wird die Hautvertiefung aufgehoben, das darüber liegende Gewebe angehoben – und die Falte ist korrigiert. Hyaluronsäurefiller können auch eingesetzt werden, um Lippen zu vergrößern oder zu konturieren, zur Volumen-Ausffüllung im Kinn- und Wangenbereich sowie zur Modellierung von Gesichtskonturen. 

Hypoplasie bezeichnet eine angeborene oder anlagebedingte Unterentwicklung eines Organs oder Gewebes. Das Gegenteil ist die Hyperplasie.

Hyperhidrose: Dies ist der Fachbegiff für krankhaftes Schwitzen (weitere Informationen unter www.schweiss-probleme.net). Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose. Die primäre Hyperhidrosis kann  durch eine Schweißdrüsenabsaugung  behandelt werden. Bei der sekundären Hyperhidrose muss die verursachende Krankheit behandelt werden. 

Implantat: Als Implantat bezeichnet man jedes zum andauernden Verbleib in den Körper eingebrachte künstliche Material oder Produkt. Brustimplantate gehören zur großen Gruppe mechanischer Implantate zur Wiederherstellung von Form und Funktion.

Lipofilling: Eigenfettinjektion

Liposuktion: Fettabsaugung 

Lokalbetäubung: Lokalanästhesie ist die Schmerzausschaltung im Bereich von Nervenenden oder Leitungsbahnen ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen.

Minilift SMAS Lift (siehe auch Facelift): Diese Abkürzung bezeichnet ein Facelift, das auf den unteren Gesichtsbereich beschränkt bleibt, besonders bei erschlaffter Halshaut und „Hängewangen“. Die Patienten sind schon nach wenigen Tagen wieder „öffentlichkeitstauglich“. 

M.I.S.K.: Diese Abkürzung steht für Minimal Invasive Subcutane Kürettage. Dies ist das schonende Absauge-Verfahren von Schweißdrüsen oder Fettgewebe in Tumeszenztechnik( siehe unten).

Nasolabialfalte: Als Nasolabialfalte („Nasenlippenfurche“) wird die Weichteilvertiefung bezeichnet, die beidseits vom oberen Ende der Nasenflügel neben die Mundwinkel zieht und bisweilen sehr ausgeprägt ist.

Neurom: Ein Neurom ist eine gutartige Knotenbildung, die nach Durchtrennung eines peripheren Nervs (Neurektomie) an der Stelle des ehemaligen Defekts entstehen kann.

Rektusdiastase: Dieser Begriff bezeichnet das Auseinanderstehen der geraden Bauchmuskeln (Mm. recti abdominis) im Bereich der Linea alba. Hierbei kann es sich um eine angeborene Anomalie handeln oder um einen erworbenen Zustand, beispielsweise nach Mehrlingsschwangerschaften. 

Resorption: (lat. resorbere = „aufsaugen“; PPP: resorptum → resorptio = „das Aufsaugen“) bezeichnet die Stoffaufnahme in biologischen Systemen. Bei manchen Stoffen (z. B. Salben, Kontaktgiften) kann die Resorption auch über die Haut stattfinden.

Rhinoplastik: die operative Korrektur der äußeren menschlichen Nase.

Gynäkomastie: (gynä = Frau und μαστός (mastos) = Brust) ist die Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann. Die echte Gynäkomastie durch Vermehrung des Drüsengewebes wird von einer falschen Gynäkomastie durch Fetteinlagerung – wie sie bei Übergewicht und Fettsucht (Adipositas) auftritt – unterschieden. 

Sedierung: Der Begriff Sedierung bezeichnet die Dämpfung von Funktionen des zentralen Nervensystems durch ein Beruhigungsmittel (Sedativum).

Stirnlift: Wenn schlaffe Augenbrauen, Stirnfurchen oder Zornesfalten einen müden und grimmigen Gesichtsausdruck hinterlassen, kann ein Stirnlift Ihr Aussehen deutlich verjüngen. Es kann mit einem Facelift und einer Lidkorrektur optimiert werden und mittels Endoskopie (siehe oben) erfolgen. 

Tumeszenztechnik: Tumeszenztechnik ist eine Methode der Fettabsaugung, die auch bei der Schweißdrüsenabsaugung verwendet wird. Hierbei wird das Fettgewebe zunächst mit einer Kochsalzlösung aufgeschwemmt und ein Betäubungsmittel hinzugefügt. Im Anschluss können die Fettzellen mit einer dünnen Kanüle abgesaugt werden. 

Vollnarkose: Bei einer Vollnarkose wird der Patient künstlich in Tiefschlaf versetzt und zusätzlich das Schmerzempfinden unterdrückt. Es erfolgt eine künstliche Beatmung.