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Brustverkleinerung oder Bruststraffung

Eine Bruststraffung oder Brustverkleinerung ist sinnvoll 

  • bei unschönem Hängen der Brust durch Abnahme deren Fülle und Elastizität nach Gewichtsabnahme und/oder Schwangerschaft.
  • bei übergroßen, schweren Brüsten. Dieser Zustand verursacht oft Schmerzen in im Nacken, in der Brust und/oder im Rücken.
  • bei psychischer Belastung und Hemmung (Sport, Sexualität).

Ambulant oder Übernachtung? 

  • Beides ist möglich. Die beste Möglichkeit für die Patientin wird im Einzelfall mit dem Arzt besprochen.

Was passiert bei der Bruststraffung? 

  • Die Brust wird genau ausgemessen und der Schnittverlauf auf der Haut markiert.
  • Das Gewebe wird nach oben gebracht, überschüssiges Gewebe wird entfernt.
  • Die Brustwarze verbleibt auf dem verkleinerten und in sich gestrafften Drüsenkörper.
  • Der verkleinerte Hautmantel wird kosmetisch vernäht
  • Vollnarkose ist der Regelfall..
  • Eine Kombination aus Lokalbetäubung und Sedierung, sog. Dämmerschlafbetäubung, ist je nach individuellem Befund möglich.

Wie ist der Verlauf nach der Brustverkleinerung?

  • Die Patientinnen erhalten eine Saugdrainage für 24 Stunden.
  • Zunächst wird ein Kompressionsverband getragen, nach zwei bis drei Tagen ein Sport-BH.
  • Es sind nur geringe Schmerzen zu erwarten, evtl. Schwellungen und Blutergüsse.
  • Eine Rückkehr zur Normalität ist nach zwei bis drei Wochen möglich.

Risiken und Komplikationen?

  • Bluterguss- oder Sekretbildung in der Wundhöhle
  • Minderung des Gefühls an der Brustwarze
  • Wundheilungsstörung, Infektion
  • Wulstige, störende Narbenbildung
  • Asymmetrien
  • Beeinträchtigung der Stillfähigkeit
  • Thrombosen, Embolien
  • Alle genannten Risiken sind bei einer Bruststraffung sehr selten

 

 

 

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